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Die Bewahrung 
Im Lauf der Jahrhunderte erfuhr die Urversehrtheit des Leichentuches Christi kritische Zeiten. Die schwerste Zeit war im Jahr 1532 mit dem katastrophalen Feuer in der Sainte Chapelle des Schlosses in Chambéry, als das Grabtuch vom geschmolzenen Metall des Behälters, wo es bewahrt war, beschädigt wurde. Die glühenden Tropfen hatten eine Reihe von symmetrischen Löchern geschaffen (das Leichentuch war zusammengefaltet bewahrt). 1534 hatten die Klarissen von Chambéry vernäht, wobei Dreieckleinflicken auf das Leichentuch gesetzt und auf einen Leinfutter, der Telo d’Olanda gennant war, der angebracht wurde um die Ganze solider zu machen, angenäht hatten. In den Jahren ’90 letztes Jahrhunderts gründete der päpstliche Hüter des Leichentuches Christi, Kardinal Giovanni Saldarini, eine internationale Wissenschaftlerkommission mit dem Auftrag, die möglichst günstigen Bewahrungsbedingungen zu untersuchen. Von der Arbeit dieser Kommission kamen die Angaben, die zwischen 1998 und 2002 verwirklicht wurden.
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